NSA ? Gibts den Ueberhaupt ? Ist doch ganz Klar ! Wir sind alle Schizophren !

by theonlynewsman

Auch Beziehungsideen und Ich-Störungen verwandeln die Zugehörigkeit des Schizophrenen in ein Ausgeliefertsein. Wer alles und jedes, was um ihn herum passiert, auf sich bezieht und in jedem Zufall eine Bedeutung mit Bezug auf die eigene Person zu erkennen meint, lebt subjektiv in einer Welt, in der alles mit ihm selbst zu schaffen hat. In einer solchen Welt fehlt jene Unzugehörigkeit, die der Gesunde bestens kennt. Der Gesunde geht durch die Stadt und weiß, dass niemand ihn beachtet. Er nimmt es als Befreiung hin, dass zwischen ihm und den meisten Dingen kein persönlicher Bezug besteht. Der Schizophrene dagegen fühlt sich beoachtet, also beachtet und mithin den Beobachtern zugehörig, wenngleich er auch diese Form der Zugehörigkeit als Ausgeliefertsein empfindet. Zwischen sich selbst und der Welt spürt er ein Netzwerk bedeutsamer Beziehungen. Alles mögliche um ihn herum hält Botschaften für ihn bereit. Der Schizophrene erlebt sich nicht freigesetzt durch weitgehende Anonymität, sondern in einem Netzwerk vermeintlicher Zugehörigkeit gefangen.

Noch unmittelbarer sind die “anderen” durch Ich-Störungen in der Person des Schizophrenen präsent. Sie beeinflussen seine Gedanken, steuern seinen Willen, sind nahtlos über alles informiert, was der Schizophrene denkt und fühlt. Ausgelieferter an die Mitwelt, der man angehört, kann man sich kaum erleben.

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